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UI-View32

APRS-Client zur Darstellung von APRS-Daten in Echtzeit:

 

Funktionen:

  • Kartendarstellung von APRS-Baken (Position, Wetter und Objekte)
  • Messaging
  • Bakenversand (Position, Wetter und Objekte)
  • Digipeater-Funktionalität
  • IGate-Funktionalität
  • Webserver mit online-Kartendarstellung
  • Lauffähig auf folgenden Betriebsystemen: Windows 95, 98, NT, ME, 2000, XP, Vista


Download:

http://www.ui-view.org/

 

Schritt-für-Schritt Anleitung:

Nach der Installation von UI-View32 geht es an die Konfiguration der Software für den APRS-Betrieb. Wer des Englischen mächtig ist, kann zunächst die Hilfe von UI-View32 zu rate ziehen - ansonsten einfach hier weiterlesen, denn es werden die wichtigsten Einstellungen schrittweise erläutert.


Zunächst ruft man im Hauptfenster das Menü "Setup" auf:




Über dieses Menü werden alle wichtigen Einstellungen vorgenommen:

  • Comms Setup



    Je nach Art des Verwendeten Modems (TNC) / Softmodems (AGWPE, FlexNet32) werden hier die entsprechenden Parameter eingestellt.
    Wer eine Soundkarte als Modem verwenden will, kann auf AGWPE oder FlexNet32 zurückgreifen. Die meisten TNCs (im KISS- oder Hostmode) werden von UI-View32 direkt unterstützt. Hier ist dann der ensprechende COM-Port und die serielle Datenrate einzustellen (bei TNC2 meist 9600, TNC3 19k2). Wer noch ein altes PC-COM 1k2-Modem verwenden will, ist auf AGWPE angewiesen. Allerdings werden diese Aufsteck-Modems nur unter Windows 95 und 98 unterstützt. Wer diese jedoch unter Windows NT, 2000, XP oder Vista benutzen will, muss auf die kostenpflichtige Packet Engine Pro zurückgreifen.

    Nach einem Klick auf OK sind die Einstellungen gespeichert.


  • Station Setup



    Im Station Setup werden die wichtigsten Einstellungen für den APRS-Betrieb vorgenommen:

    Callsign: Das eigene Rufzeichen (evtl. mit SSID)
    Latitude/Longitude: Die Koordinaten des eigenen QTHs
    Unproto port: 1 (wenn z.B. AGWPE mit mehreren Modems verwendet wird, muss hier der für APRS entsprechende Port eingetragen werden)
    Unproto address: APRS,WIDE2-2 (Details siehe Pfadeinstellungen und New-N Paradigm)
    UI-View Tag: Hängt an den Bakentext {UIV32} an, um anderen zu signalisieren, dass Du auch UI-View32 benutzt
    Fixed: 30 (Details siehe Pfadeinstellungen und New-N Paradigm)
    Mobile: 1 (Falls UI-View unterwegs mit GPS betrieben wird, in das zweite Feld kann eine Entfernung in km oder miles angegeben werden. Wurde diese Entfernung zurückgelegt, sendet UI-View32 automatisch eine neue Position aus, also geschwindigkeitsabhängig.)
    Internet: einen Wert zwischen 10 und 60 (Falls UI-View mit einem APRS-Server verbunden ist, sendet es eine Positionsbake an diesen alle x Minuten)
    Symbol: Home (bei APRS-Betrieb von zu Hause, ansonsten je nach Einsatzzweck)
    GPS Symbol: Dieses Symbol wird im Mobilbetrieb anstelle des bei Symbol eingestellten Symbols gesendet. Je nach Fahrzeug entweder Auto, LKW, Transporter, Boot, ...
    Compressed Beacon: Wenn aktiv, komprimiert UI-View die Positionsinformation in der ausgesendeten Bake. Manche Internet-Gateways haben damit jedoch Probleme, deshalb am Besten nicht aktivieren.

    Nach einem Klick auf OK sind die Einstellungen gespeichert.


  • Status Text



    Hier kann ein weiterer Bakentext eingeben werden, der immer nach der bei Interval eingestellten Zeit ausgesendet wird. Bei Interval stellt man am besten den gleichen Wert ein, wie im Station Setup unter "Fixed".
    $VERSION wird beim Senden durch die aktuelle Versionsnummer von UI-View32 ersetzt. Ist die Option "Send best DX" aktiviert, werden anstatt dem bei "Status Text" eingegebenen Text Informationen über die am weitesten entfernte, direkt gehörte Station gesendet.

    Mit einem Klick auf OK sind die Einstellungen gespeichert. Klickt man auf "Send", kann man den Status Text manuell aussenden (z.B. zu Testzwecken).


  • Station Info

    In die in diesem Menü zur Verfügung gestellten Textfelder können allgemeine Informationen jeder Art eingetragen werden. Z.B. eine kurze Stationsbeschreibung oder E-Mail-Adresse ...
    UI-View32 sendet diese Informationen als APRS-Message aus, wenn jemand in der Stationsliste seines UI-View's Dein Rufzeichen auswählt und auf "Query" klickt.


  • WX Station Setup



    Wenn Du im Besitz einer Wetterstation bist, deren Daten sich am PC auswerten lassen, kannst Du sie möglicherweise an Deine APRS-Station anbinden. Dazu benötigst Du jedoch ein Programm, welches die Daten der Station einliest und ins APRS-Format umwandelt. Das Programm stellt diese Daten dann in einer Textdatei zur Verfügung, die UI-View32 einlesen kann. (Eine solche Software ist beispielsweise Weather Display LITE, WX200, HeavyWeather, open2300, ...)

    Callsign: Dein Rufzeichen (mit SSID)
    Beacon comment: Bakentext. Z.B. QTH der Station, Hersteller/Typ, Höher über N.N., ...)
    Unproto port: 1 (normalerweise der Gleiche wie unter "Station Setup")
    Radio: 15 (Details siehe Pfadeinstellungen und New-N Paradigm)
    Internet: Ein Wert größer gleich 10 (Wetterdaten werden in diesem Intervall an einen APRS-Server gesendet, wenn man mit einem verbunden ist)
    Max age (mins): Dieser Wert gibt an, wie alt die Wetterdaten in der Datei, welche die Wetterstations-Software erzeugt, maximal sein dürfen. Sind sie älter als z.B. 15 Minuten, sendet UI-View keine Wetterbake mehr aus, bis die Daten wieder aktuell sind.)
    Unproto address: APRS,WIDE2-2 (Details siehe Pfadeinstellungen und New-N Paradigm)
    WX data file: Pfad zur APRS-Wetter-Datei der Wetterstations-Software
    Add UI-View Tag: Hängt an den Bakentext {UIV32} an, um anderen zu signalisieren, dass Du auch UI-View32 benutzt

    Mit einem Klick auf OK sind die Einstellungen gespeichert.


  • Digipeater Setup



    UI-View32 bietet eine einfache Digipeaterfunktion an. Diese funktioniert jedoch nur bei TNCs im KISS-Mode oder mit AGWPE als Softmodem. Bei anderen Einstellungen im Comms Setup lässt sich die Funktion nicht verwenden.
    Generell sollte diese Funktion mit Vorsicht verwendet werden, da falsche Einstellungen das APRS-Netzwerk in Deiner Umgebung stark beeinträchtigen können. Sinnvoll ist es, wenn man sein UI-View32 als sog. "Fill-in Digi" (Kleinzellendigi) konfiguriert, welcher als Umsetzer für Mobil- und Portabelstationen seine Dienste tut. Dazu sind folgende Einstellungen zu treffen:

    Enable digi: aktiviert
    UI only: aktiviert
    Alias substitution: aktiviert
    WIDEn-n: deaktiviert
    TRACEn-n: deaktiviert
    Aliases: Dein Rufzeichen,WIDE1-1 (Mobilstationen benutzen WIDE1-1 am Anfang ihres Pfades, früher wurde RELAY benutzt, was heute obsolet ist)
    Sub Alias: Dein Rufzeichen
    Dupe secs: 9
    Digiroutes: normalerweise 1=1 (bei Multiport-TNCs können auch z.B. Crossband-Digi-Funktionen eingestellt werden)

    Mit einem Klick auf OK werden die Einstellungen gespeichert.


  • APRS Compatibility



    Hier können Einstellungen zur APRS-Kompatibilität von UI-View32 vorgenommen werden.

    Unproto address: normalerweise APRS (dieses wird dann beim Aussenden eines Paketes durch APU*** ersetzt, was für UI-View32 und die Versionsnummer steht.) In einigen Teilen von Deutschland, aber auch in Luxemburg und Frankreich hat es sich eingebürgert, regionale Identifikatoren zu verwenden. Im Saarland wird z.B. APSAAR, in Hamburg APRSHH, in Baden-Württemberg APRSBW, in Luxemburg APRLX und in Frankreich APFD** (** = Nummer des Departements) verwendet. Somit sieht man einem Paket auf den ersten Blick an, wo es seinen Urspruch hat.
    Default message type APRS: UI-View32 besitzt ein eigenes Format zur Übermittlung von Messages, welches nicht mit anderen APRS-Programmen kompatibel ist. Wenn diese Option deaktiviert ist, werden alle Messages in diesem Format gesendet.
    Enable UI-View32 extensions: Wenn diese Option deaktiviert ist, sind alle UI-View32-spezifischen Formate deaktiviert, so z.B. das UI-View Message-Format.

    Mit einem Klick auf OK sind die Einstellungen gespeichert.


  • APRS Server Setup



    In diesem Setup-Menü wird die Verbindung zu einem APRS-Server verwaltet und das Verhalten von UI-View32, wenn es mit einem verbunden ist.

    Select One Or More Servers: Es können mehrere in dieser Liste enthaltenen Server ausgewählt werden. Kommt es zu einem Abbruch der Verbindung, wird automatisch versucht, mit dem nächste Server in der Liste eine Verbindung herzustellen. Neue Server können wie folgt eingetragen werden: Man klickt zunächst auf irgendeine Stelle in der Liste, danach drückt man die Taste "Einfg" auf der Tastatur. Es öffnet sich eine leere Eingabezeile, in die ein neuer Server in der Form my.host.tld:port oder 255.255.255.255:port eingetragen werden kann. Diese Liste kann auch über "File" -> "Download APRS Server List" aktualisiert und mit neuen Inhalten gefüllt werden. Als Downloadquelle eignet sich z.B. france.aprs2.net/APRServe2.txt, weitere Server findet man unter http://www.aprs-is.net/APRSServers.htm . Am besten nimmt man immer den Server, dem man geographisch am nächsten ist.
    APRS server log on required: muss normalerweise aktiviert werden.
    Validation Number: Diese Nummer wird nach einem bestimmten Algorithmus für jedes Rufzeichen erstellt und dient dazu, sich am APRS-Server als Funkamateur zu authentifizieren. Diese Nummer erhält man zusammen mit der Registrierungnummer von UI-View32. Wird hier "0" eingetragen, wird die Funktion für den Benutzer nicht sichtbar eingeschränkt. Jedoch werden die Pakete, die man so an den Server schickt, mit dem Alias TCPXX gekennzeichnet. Solche Pakete werden von InternetGateWays nicht ausgesendet, da nicht sicher ist, ob der Absender ein lizensierter Funkamateur ist. Somit kann man z.B. keine Message über Internet an einen APRS-Benutzer schicken, der seinerseits keine Internetverbindung hat.
    Enable auto reconnect: Ist diese Option aktiviert, wird bei einem Verbindungsabbruch automatisch versucht, wieder eine neue Verbindung aufzubauen.
    Extra log-on text: Wenn man einen APRS-Server auf dem Filter-Port 14580 connected, müssen hier die Einstellunen für den Filter eingetragen werden, ansonsten erhält man keine Daten von dem Server (der Server erhält dennoch alle Deine Pakete, somit kann man diesen Port auch als "Nur Senden"-Port verwenden).
    Open the gateway: Ist diese Option aktiviert, fungiert UI-View32 als InternetGateWay. Alle Pakete, welche UI-View32 über Funk empfängt, werden ins Internet geleitet.
    Gate objects: Ist diese Option aktiviert, werden auch alle empfangenen Objekte ins Internet übertragen.
    Insert station callsign: Ist diese Option aktiviert, wird das eigene Rufzeichen an den Pfad jedes Paketes angehängt, welches ins Internet übertragen wird. Somit ist immer klar ersichtlich, welchen Weg ein Paket genommen hat.
    Gate local Messages: Ist diese Option aktiviert, werden über Internet empfangene Messages für Stationen, die sich in Deiner Funk-Reichweite befinden, automatisch ausgesendet. Somit können Stationen ohne Internet-Anbindung in Deiner Reichweite weltweit Messages senden und empfangen.
    Use reverse digi path: Ist diese Option aktiviert, werden die Messages über den Pfad ausgesendet, über welchen Du den empfänger das letzte mal gehört hast.
    Transmit IGATE status: Wenn Du mit einem APRS-Server verbunden bist, wird der "IGATE status" ausgesendet.
    Enable local server: Ist diese Option aktiviert, fungiert UI-View32 als APRS-Server. Somit kannst Du weitere PCs in Deinem LAN an dieses UI-View anbinden. Diese sehen dann alles, was der Server sieht. Pakete, die von den Clienten an den UI-View-Server gesendet werden, bleiben jedoch intern und werden nicht an den APRS-Server im Internet weitergeleitet.
    Max silence: Nach x Minuten wird die Verbindung zum APRS-Server getrennt, wenn keine Daten empfangen wurden. 0 deaktiviert diese Option.

    Mit einem Klick auf OK sind die Einstellungen gespeichert.


    UI-View mit dem APRS-Server zu verbinden:

    • "Action" -> "Connect to APRS Server"
    • "Log on when connected?" -> "Ja"



UI-View32 Konfigurationsanleitung
Stand: 20. Mai 2007 (Lukas, DO7VLR)


Add-On:

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