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ws.con


Daten-Konverter WS2300 -->TNC2 

 Das Handbuch zu ws.con (v 2.02)auf den Downloadseiten von Joachim (DF4IAN) abrufbar.

Motivation:

Wetterstationen liefern beim Auslesen keine der APRS-Protokoll-Spezifikation für Wettermeldungen entprechenden Datenstrings. Insofern ist für die Darstellung in gängigen APRS-Anwendungen (z.B. UI-View) oder auf dem TH-D7, TM-D700 eine Umwandlung der Daten erforderlich.

Im stationären Betrieb kann eine entsprechende Umwandlung der Daten durch das Programm "UI-Weather" erfolgen.  Die hier fragliche Wetterstation WS-2300 wird unterstützt. UI-Weather liest die Datei "curdat.lst" des beigefügten Wetterprogrammes "HeavyWeather" aus und generiert eine Datei "wx.txt". Hier findet sich der APRS-WX-String. UI-View32 greift wiederum auf diese Datei zu und versendet entsprechende Wetterbaken.

Problematisch ist der Betrieb hingegen, wenn ein Netzanschluss zur Versorgung eines Notebooks nicht verfügbar ist. Hier greifen komerzielle Hardwarelösungen wie "WX-Trak" von Byonics. Jedoch sind die unterstützten Wetterstationen in Deutschland schwerlich zu erwerben.

Ziel ist es mithin, unter Verwendung der Wetterstation WS-2300 und eines TNC, einen APRS -konformen Wetterstring zu erzeugen und als APRS-Bake auszusenden. Der Teil-String soll im Bakentext wie folgt aussehen:

_202/000g000t071r000p000b10180h46

Im Beispiel entspricht "b10180" einem Luftruck von 1018.0 hpa.

Zusätzlich sollen außerdem im "Statusfeld" weitere telemtrische Daten (z.B. Spannung, Helligkeit, etc.) übertragen werden.

Lösung:

Zur Lösung wurde von Joachim (DF4IAN) zunächst eine Platine für die Hardware-Kopplung des Einganges an die Wetterstation WS-2300 erstellt. Vermittels der WS.CON-Software (geschrieben mit Microchip MPLAB C18-Compiler in C) werden die über die erste serielle Schnittstelle bei der WS-2300 abgefragten Daten im integirierten PIC-18 F 252 verarbeitet. Der PIC-18 F 252 beinhaltet 32kByte Flash-ROM, 1.5kByte RAM, 256Byte EEPROM, AD-Wandler, Pulsweitenmodulator, serielle Schnittstellen, sowie mehrere Zeitgeber. Der Software-Kern für die Abfrage der Wetterdaten der WS-2300 besteht dabei in aus einer stark modifizerten Version von Kenneth Lavrsen’s (OZ1IDD) open2300-Software.

Die Software von Joachim unterstützt in der aktuellen Version aber zudem eine Analogwert-Aufbereitung mehrerer Kanäle, d.h es ist neben der eigentlichen Konversion der Wetterdaten auch ein Übertragen von Analogwerten wie z.B. U, I, Einstrahlleistung/m2, sowie uv-Strahlung möglich. 

Am Ausgang werden die softwaremäßig im APRS-Format aufbereiteten Datenstrings, welche mit einem Zeitstempel der DCF-77 Uhr der WS-2300versehen sind, über die zweite serielle Schnittstelle an den Aux-Eingang des TNC 2 (mit UI-Digi 1.9 b3 Firmware) übergeben. Die Form der APRS-Protokoll kompatiblen Strings und die Formatierung weiterer telemetrischer Sensor-Daten im Statusfeld des APRS-Strings, läßt sich im Parametriermodus flexibel über eine seriell verbundene Eingabeeinheit gestalten.

In der aktuellen Version versteht Joachim das Modul ws.con, über die ursprüngliche Aufgabenstellung hinaus, als flexiblen Technologieträger, bei dem die unterschiedlichsten Eingangsdaten aufbereitet und in ein beliebiges Übertragungsformat umgesetzt werden können.

Details:

(Bild 1: Platinenlayout der ws.con)

 

(Bild 2: Platine zur Integration in den TNC2)

 

Beispiel:

In der aktualisierten Version von ws.con sieht der APRS-String nun so aus:

:@271439z4855.83N/00810.87E_067/000g000t082r000p008P000h44b10206 U:23.7Volt v000 r.H. 78%

 

30.03.2007, DL1LJ


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